Technische Daten
Modell "Hörsdorf"
- Stimmung: B
- Schallbecher: 130 mm | Goldmessing
- Wandstärke: 0,45 mm
- Ventilstock: 11,20 mm | vertikal | leicht
- Mundrohr: Messing
Modell "Hörsdorf Heavy"
- Stimmung: B
- Schallbecher: 132 mm | Goldmessing
- Wandstärke: 0,50 mm
- Ventilstock: 11,20 mm | vertikal | heavy
- Mundrohr: Sterlingsilber
Modell "Vienna"
- Stimmung: B
- Schallbecher: 130 mm | Goldmessing
- Wandstärke: 0,45 mm
- Ventilstock: 11,05 mm | vertikal
- Mundrohr: Messing
Modell "D2"
- Stimmung: B
- Schallbecher: 134 mm | Goldmessing
- Wandstärke: 0,50 mm
- Ventilstock: 11,05 - 11,35 mm | vertikal | konisch
- Mundrohr: Messing
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Modellbeschreibung
Give my regards to Dizzy!
Das Ganschhorn entstand aus dem Wunsch vieler Trompeter, die spielerischen Vorzüge einer Drehventil mit denen einer Perinet-Trompete zu verbinden. Auch das Schallstück-Design wird von vielen Spielern als vorteilhaft empfunden, da es einen besseren Kontakt zu Publikum oder Mikrophon erlaubt. Zusammen mit Thomas Gansch entwickelte die Firma Schagerl dieses einzigartige Instrument, dessen Drehventil-Maschine eingebaut ist. Dadurch ergibt sich ein angenehmes Perinet-Handling mit den kurzen Wegen einer Drehventil-Maschine. Durch das besonders gebogene Schallstück ist das Ganschhorn zudem ein echter „Hingucker". Das Ganschhorn ist als Modell VIENNA, HÖRSDORF, HÖRSDORF HEAVY und D2 erhältlich.
Schagerl Artist - Thomas Gansch
Thomas Gansch
Gansch & Roses, Mnozil Brass
Das Ganschhorn, Modell “Hörsdorf Heavy”, der Firma Schagerl, konnte mich mit seiner beeindruckenden Klangvielfalt sofort auf ganzer Linie überzeugen. Ob im Orchester, im Blechbläserensemble, in der Big Band oder Small Group, bei der Studioarbeit, beim Leadtrompetespielen oder Solieren, oder ganz einfach beim obligatorischen Weisenblasen zur Krönung einer Bergtour: Dieses Instrument ist für mich ganz einfach perfekt. Gerade bei meiner Arbeit mit Mnozil Brass muß ich jederzeit dazu in der Lage sein, meinen Sound der jeweiligen Musikrichtung schnell anzupassen.
Und genau das funktioniert mit dem Ganschhorn reibungslos. Ohne das Mundstück zu wechseln, kann ich sofort das breite Soundspektrum nutzen und z.B. direkt nach einem erschöpfenden “Highnotegemetzel” eine sehr weiche Kantilene im Pianissimo spielen, ohne mich großartig auf die technischen Umstände einzustellen.
Bei vielen Trompeten anderer Bauweise, ist man hier wesentlich eingeschränkter.Bei einer Perinettrompete amerikanischer Bauart etwa, fällt es zwar leichter, bei hohen Tönen “scharf” zu klingen, was beim spielen der Leadstimme einer Big Band durchaus von Vorteil sein kann, die nötige “Breite” für orchestrale Stellen erreicht man aber nur schwer.
Umgekehrt ist es fast genauso schwierig, auf einer Drehventiltrompete den “schreienden” Sound, der für die Big Band nötig ware, hinzubekommen.Ob laut, leise, breit, schlank, klar, luftig, oder ganz einfach nur “Vollgas!”, auf dem Ganschhorn lassen sich meine musikalischen Ideen perfekt “übersetzen”.
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