Otmar Gaiswinkler zu Altposaune Aurora
STATEMENT VON SCHAGERL ARTIST
OTMAR GAISWINKLER
SOLOPOSAUNIST DER WIENER SYMPHONIKER
sagt über die SCHAGERL-Posaune folgendes:
Der gravierendste Unterschied zwischen SCHAGERL und anderen Instrumenten liegt in der Bedienungs - und Klangphilosophie. Zur Zusammenarbeit kam es ja, weil ich schon lange, aber vergeblich ein Instrument suchte, das sich vom Spielgefühl ähnlich leicht einer Blockflöte bedienen läßt. Klingt ein bischen irr, ist Euch aber tatsächlich gelungen. Die Naturtöne sind so angenehm nahe beisammen , daß man mühelos von der tiefsten bis zur höchsten Lage ohne bedeutende Ansatzumstellungen (die bei mir früher gang und gebe waren) herumgleiten kann. Hierzu kommt noch das überaus angenehme Gefühl des direkten Lippenkontaktes mit dem Instrument. Es ermöglicht mir Töne ohne Zungenaktivität aus dem Nichts kommen und sie ebenfalls wieder in das Nichts verschwinden zu lassen. Es ist wirklich ungemein angenehm, mit dem Instrument sozusagen Eins zu sein. Es haben sich für mich dadurch auch neue Welten eröffnet, insofern als dass ich jetzt in der Lage bin, sehr genau meinen Klang direkt zu prägen und zu schattieren. Das wirkt sich nicht nur im Quartettspiel, (wo sich der selbe Klang bei vier gleichen Instrumenten ja enorm schnell abnützt) sondern auch im Orchester aus, weil man dadurch in der Lage ist (richtige Luftführung vorausgesetzt) den Klang im Fortissimo stark zu "Entschärfen" und gleichzeitig auch ganz messerscharfe Aktzente zu setzten oder auch im Pianissimo den Klang sehr leicht dunkler oder heller färben, direkter oder indirekter machen kann. Das alles sind für mich Kriterien um Musik überhaupt erst machen zu können und mit eurem Instrument ist es mir erstmals völlig uneingeschränkt möglich alle diese Details hörbar zu machen. Für mich ist es das am leichtesten spielbare, sich durch extreme Farbenvielfalt auszeichnende, kurzum das BESTE , Instrument, das ich je hatte.
Otmar Gaiswinkler
